1999 erschienen stellt "Harvest Moon 64" eine Art Schwesterspiel zum für das im selben Jahr für die PSX erschienene "Harvest Moon: Back to Nature" dar, zumindest dahingehend, dass viele Charaktere in beiden Spielen vorkommen.
Allerdings ist es bei weitem nicht so angenehm wie BtN. Ein sehr großes Manko ist die viel zu schnell vergehende Ingame-Zeit. Man gießt seine Pflanzen und kümmert sich um die Tiere, sammelt und verschenkt/verkauft ein paar Gegenstände, schon ist es Abend. Man räumt noch ein wenig die Farm auf, schon ist es 1-2 Uhr morgens. What?!
Da bleibt leider so gut wie gar keine Zeit, neben den täglichen Routinearbeiten mal frei die Welt zu erkunden und sich mit ihr vertraut zu machen. Vielleicht liegt es daran, dass es erst der dritte erschienene Teil der Reihe war (nach "Harvest Moon" für den SNES und Gameboy) und es noch nicht so recht geklappt hat mit dem Programmieren der Zeit. Andererseits, in "Back to Nature" gab es dieses Problem nicht...
Schade dass das Gameplay davon so stark überschattet wird, denn eigentlich bietet HM64 eine nette kleine Spielwelt, in die man gern eintaucht... oder eintauchen würde, wenn man nur genug Zeit hätte :p